Produktionsstopp bei Ford durch Zulieferer

Nach einem Streik beim Unternehmen Conveyor Services Genk (CSG), dass für die Transportbänder zwischen dem Ford-Werk in Genk und den nahegelegenen Zulieferunternehmen zuständig ist, stehen bei Ford einmal mehr die Fließbänder.

Conveyor Services Genk (CSG) ist ein kleines Unternehmen mit einer Personalstärke von lediglich 10 Mitarbeitern. Das Unternehmen betreut die Just-in-time-Förderbänder zwischen dem Ford-Werk und den Zulieferern und sorgt für die Rückkehr der leeren Transportkisten.

CSG gehört zur Hälfte zum Unternehmen Fabricom, das wiederum zum französischen Mischkonzern GDF Suez gehört. Die andere Hälfte der Firma gehört zum deutschen Unternehmen Eisenmann. Da CSG ein sehr kleines Unternehmen im komplexen Ford- und Zuliefererareal im limburgischen Genk ist, sind die dortigen Personalmitglieder in die Sozialverhandlungen zwischen den betroffenen Direktionen und den Gewerkschaften bisher nicht mit einbezogen worden.

Am Mittwochabend traf sich der Verwaltungsrat von CSG mit dem Personal, konnte diesem aber keine ausreichenden Garantien für die Zeit nach der Ford-Schließung Ende 2014 geben. Die vorgeschlagene Entlassungsprämie ist den Mitarbeitern offenbar entschieden zu niedrig. Am Morgen trat die Frühschicht in den Ausstand und das bedeutete auch, dass bei Ford und bei den Zulieferern die Bänder in der Frühschicht stillstanden.