Cessna-Absturz: Ermittlungen dauern an

Nach dem tragischen Absturz des Sportflugzeugs auf dem Flughafen von Charleroi am Samstagmorgen sind die Ermittlungsbehörden erneut an den Unfallort zurückgekehrt, um "neue Ermittlugnsaufgaben" zu verrichten. Die Unglücksursache steht noch nicht fest. Der Verkehr auf Brussels South verläuft wieder normal.

Der Untersuchungsrichter und die Staatsanwaltschaft haben am Sonntagmorgen weitere Ermittlungen an der Absturzstelle vorgenommen.

Die Behörden wollen die genauen Umstände des Unglücks untersuchen, bei dem die fünf Insassen, Mitglieder derselben Familie starben.

Als eine der Ursache könnten die Eisbildung auf den Flügeln der Cessna und die Wetterbedingungen zu dem Crash geführt haben.

Als das Flugzeug aufstieg, betrug die Außentemperatur minus 6°C. Der Pilot hat die Mittel zur Enteisung, die der Flughafen bereit stellt, nicht benutzt.

Die Ergebnisse einer Autopsie beim Piloten stehen noch aus.

Flughafenverkehr wieder normal

Nach dem die Start- und Landebahn Samstag bis 16 Uhr gesperrt bliebt, verläuft der Verkehr in Brussels South heute wieder normal.

Der Flughafen hat fünf zusätzliche Flüge vorgesehen, um die am Samstag gestrichenen Flüge aufzufangen.

Bei den fünf Flügen handelt es sich allesamt um Ryanair-Flüge: Es ist Karneval und die Flüge sind voll gebucht. Deshalb legt Ryanair extra Flüge ein, so gab die Sprecherin des Flughafens bekannt.

Auch die Website des Flughafens ist wieder online. Wegen Überbelastung war sie gestern aus dem Netz geholt worden.

AP2012