5 Jahre Haft für Angriff mit Motorsense

Das Gericht von Dendermonde hat den Mann, der am 8. November einem Autofahrer mit der Motorsense zu Leibe rückte, zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Opfer verlor bei der Attacke sein Bein. Der Täter erhielt die Höchststrafe.

Ein Vorfall auf der Autobahn E17 zwischen den Insassen eines Bestellwagens und eines Pkws am 8. November wurde jetzt mit einem Gerichtsurteil und fünf Jahren Haft für den Täter abgeschlossen.

Als der Autofahrer und der Bestellwagenfahrer von der Autobahn abfuhren, um ihren Streit fortzusetzen, ging der Beifahrer des Letzteren mit der Motorsense auf den Autofahrer los. Er verletzte diesen so schwer am Bein, dass das Bein amputiert werden musste.

Der Täter musste sich vor Gericht wegen vorsätzlicher Körperverletzung und infolgedessen Arbeitsunfähigkeit verantworten. Während des Prozesses hat sich der Täter entschuldigt.

Der Rechtsbeistand des Opfers hatte versucht, den Täter wegen Mordversuchs anzuklagen, doch die Staatsanwaltschaft bestand auf die Höchststrafe für vorsätzliche Körperverletzung mit Arbeitsunfähigkeit als Folge. Der Richter ist dieser Argumentation gefolgt.