Kein Pferdefleisch in Fertiggerichten

Weil in den vergangenen Tagen in Großbritannien, Frankreich und Schweden Pferdefleisch in tiefgefrorener Lasagne, Moussaka und anderen Fertiggerichten der Marke Findus aufgetaucht ist, hat die belgische Behörde für die Nahrungsmittelsicherheit untersucht, ob diese Gerichte auch in Belgien produziert werden. Die Antwort ist negativ.
AP2013

Pferdefleisch für Zubereitungen verwenden, ohne diese Zutat anzugeben, ist gesetzlich verboten,

Pferdefleisch anstatt Rindflreisch in Mahlzeiten stellt keinerlei Bedrohung für die Volksgesundheit dar. Allerdings handelt es sich um Betrug am Verbraucher.

 In einer kurzen Mitteilung gaben das Bundeswirtschaftsministerium und die Behörde für die Nahrungsmittelsicherheit bekannt, dass diese Fertiggerichte in Belgien gegenwärtig nicht produziert werden. Die Behörden berufen sich dabei auf das europäische Informationssystem RASFF.

Der Verkauf von Produkten der Marke Findus in Belgien ist eher begrenzt. Die Bundeswirtschaftsbehörde kontaktiert gegenwärtig alle Findus-Vertriebe, um gegebenenfalls Stichproben zu entnehmen.

Rumänische Lieferanten weisen Vorwürfe zurück

Vergangene Woche wurde aufgedeckt, dass die Marke Findus Pferdefleisch in ihrer Lasagne verwendet, obwohl auf der Verpackung von Rindfleisch die Rede ist. In Großbritannien, Schweden und Frankreich wurden die Findus-Fertigmahlzeiten darauf hin aus den Regalen der Supermärkte entfernt.

Die rumänischen Hackfleischzulieferer weisen die Vorwürfe zurück, Pferdefleisch anstatt Rindfleisch zu exportieren. Ihre Kontrollen seien derart streng, dass ein solcher Schwindel nicht möglich sei.