Antwerpen: Fyra-Flopp bringt Umsatzeinbußen

Die Tatsache, dass durch das Versagen der Fyra-Hochgeschwindigkeitszüge zwischen Brüssel, Antwerpen und Amsterdam derzeit keine Direktverbindung zwischen den Metropolen Belgiens und Hollands besteht, wirkt sich auf den Umsatz der Shopping-Meilen in Antwerpen aus.

Durch das vorläufige Wegfallen der pannengeplagten und bahnamtlich stillgelegten Fyra-Schnellzüge besteht keine schnelle Direktverbindung mehr per Eisenbahn zwischen Belgien und den Niederlanden.

Die Geschäftsleute in Antwerpens Shoppingmeile Meir spüren das in ihren Umsatzzahlen, denn die kauflustige Kundschaft aus dem Nachbarland bleibt zu großen Teilen aus.

Dies spüren nach Aussagen des flämischen Mittelstandsverband Voka vor allem die Modeboutiquen auf der Antwerpener Meir und zwar besonders am Wochenende - sprich an den Samstagen.

Die Meir ist neben der Nieuwstraat in Brüssel Belgiens beliebteste Einkaufsmeile. Dort reiht sich Modeladen an Modeladen und alle bekannten Marken sind dort vertreten.

Bei der Kundschaft aus den benachbarten Niederlanden ist die Meir sehr beliebt. Sie liegt unmittelbar in der Nähe des Antwerpener Zentralbahnhofs und führt direkt ins historische Stadtzentrum an Groenplaats, Rathaus und Scheldeufer.