Flämischer Film in Berlin ausgezeichnet

Der Film „The Broken Circle Breakdown“ des flämischen Filmemachers Felix van Groeningen ist beim Filmfestival von Berlin mit dem Preis für den besten europäischen Film ausgezeichnet worden. Der Audiovisuelle Fonds Flandern (VAF) gab zudem an, dass die Produktion in 20 Länder verkauft worden ist.

„The Broken Circle Breakdown“ hat beim Filmfestival von Berlin das „Europa Cinemas Label“ für den besten europäischen Film erhalten. Damit kann der flämische Streifen auf internationaler Ebene von besonderer PR-Aufmerksamkeit profitieren.

Die Jury des „Europa Cinemas Label“ nannte in ihrer Begründung van Groeningen einen „echten Regisseur“, der die Beziehung zwischen einem Elternpaar - die Musiker Elise (Veerle Baetens) und Didier (Johan Heldenbergh) zu ihrem terminal kranken Kind auf eine sehr ‚schöne und originelle Weise‘ zeige.

Die Jury lobte auch die Herangehensweise an Thema und Film. Der Streifen sei hervorragend fotografiert, habe eine ‚nicht lineare‘ Erzählstruktur und der Regisseur verzichte auf eine emotionale Manipulation dieses doch harten Themas.

Zudem sei der Soundtrack des Films gleichzeitig die Musik der Eltern, die in einer Bluegrass-Band spielen und singen. Diese Musik sorge im Film und in der Geschichte für Hoffnung für alle.

Europa Cinemas Label

Das „Europa Cinemas Label“ gehört zum Europas Cinemas Network, das aus fast 3.000 Arthouse-Kinos in fast 670 Städten in 68 Ländern in Europa, Asien und Latein-Amerika besteht.

„The Broken Circle Breakdown“ kann also durch den Berliner Filmpreis von einer gehörigen Portion internationales Interesse und von einer weitreichenden PR profitieren. Der flämische audiovisuelle Fonds (VAF) meldete am Freitag zudem, dass der Streifen inzwischen an die Vertriebe von 20 Ländern verkauft worden ist.