Ford Europe verurteilt Behinderung der Direktion

Das Festhalten von Mitgliedern der Direktion in den Gebäuden von Ford in Genk darf nicht toleriert werden. Das sagt ein Sprecher von Ford Europe in einer Reaktion auf den Zwischenfall vom Freitag.

Dass Mitglieder der Direktion von Ford Genk festgehalten würden, könne nicht toleriert werden, reagierte ein Sprecher von Ford Europe am Freitagabend auf Zwischenfälle vom Tage im Fordwerk in Genk.

In einer Mitteilung bestätigte der Sprecher, dass lokale Direktionsmitglieder gegen ihren Willen in den limburgischen Gebäuden festgehalten worden seien. Seither habe sich die Situation wieder beruhigt, das Problem sei gelöst worden, fügte er noch hinzu.

Die Direktionsmitglieder hätten nach Hause gehen können, ebenso das Personal, das noch dort gewesen sei. Einige Mitarbeiter hatten am Freitagnachmittag die Direktion im Sitzungssaal zurückgehalten. Es handelte sich um eine Reaktion auf die Ankündigung der Direktion, dass nur die Stunden bezahlt würden, in denen auch tatsächlich gearbeitet worden sei.

Ford ist entschlossen, mit den Gewerkschaften zusammen an einem gegenseitig akzeptablen Sozialplan für die betroffenen Arbeitnehmer zu arbeiten, heißt es noch. Solche Aktionen seien jedoch nicht konstruktiv und könnten auf keinen Fall toleriert werden.