Belgien setzt weiter 2 Hubschrauber in Mali ein

Belgien wird Mali weiter mit zwei Hubschraubern für medizinische Zwecke unterstützen. Damit bietet unser Land seine Hilfe bei der Trainingsmission der EU an. Außerdem ist unser Land bereit, sich entsprechend am Schutz der Ausbilder zu beteiligen.

Die beiden Hubschrauber sollen auch nach Ablauf des französischen Mali-Einsatzes Serval im Einsatz bleiben. Das hat die Regierungsspitze am heutigen Montagmorgen entschieden. Außenminister Didier Reynders und Verteidigungsminister Pieter De Crem haben das bekannt gegeben.

Die Sitzung war aufgrund eines Briefes der Hohen Vertreterin der EU für Aussen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, an die belgische Regierung letzte Woche einberufen worden.

In dem Brief hatte Ashton Belgien um die Teilnahme an der EU-Ausbildermission für Mali gebeten.

De Crem führte ein Datum um den 15. März als Datum für das Ende der Operation Serval an. Die hatte am 11. Januar begonnen, als der französische Präsident Hollande verkündete, dass französische Streitkräfte die malischen Einheiten in ihrem Kampf gegen die Terroristen unterstützten.

Die beiden C-130, die unser Land den französischen Truppen zur Verfügung stellt, werden dann ihren Einsatz beenden, betonten Reynders und De Crem nach Ablauf der Sitzung der Regierungsspitze.

Zusammen mit den beiden Hubschraubern, die derzeit zu medizinischen Zwecken im Rahmen der Operation Serval unterwegs sind, sind rund 40 Personen im Einsatz. Die belgische Teilnahme am Schutz der Ausbilder werde "proportional" erfolgen und Gegenstand der Verteilung zwischen anderen europäischen Ländern, die an der Ausbildermission beteiligt sind, sein, so die beiden Minister noch.