Marc Dutroux bleibt im Knast

Das Strafvollzugsgericht in Brüssel hat den Antrag Dutroux, des wohl bekanntesten Verbrechters von Belgien, auf vorzeitige Freilassung mit elektronischer Fußfessel abgelehnt. In der Begründung heißt es, dass Dutroux keinen einzigen konkreten Resozialisierungsplan vorlegen könne. Es bestehe auch keinerlei Aussicht auf eine Resozialisierung.

Am 4. Februar hatte Marc Dutroux seinen Antrag bei dem Gericht in Brüssel eingereicht. Er will mit einer elektronischen Fußfessel vorzeitig raus aus dem Gefängnis.

Die Staatsanwaltschaft und die Gefängnisdirektion der Haftanstalt von Nivelles, in der Dutroux hinter Gittern sitzt, hatten dem Gericht in Brüssel ein negatives Gutachten vorgelegt.

Ein Antrag auf Hafturlaub Marc Dutroux war am 16. Januar von der Generaldirektion der Strafvollzugsanstalten bereits abgelehnt worden.

Dutroux kann ab dem 15. Februar 2014 erneut einen Antrag auf eine elektronische Fußfessel stellen.

Jean Lambrecks, der Vader eines der Opfer von Dutroux, zeigte sich zufrieden mit dem Urteil.

Marc Dutroux war 2004 zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil er sechs Mädchen entführt, vergewaltigt und gefoltert hatte. Vier von ihnen starben: Julie Lejeune, Melissa Russo, An Marchal et Eefje Lambrecks.