Die meisten Ausländer in Brüssel sind Franzosen

Die Region Brüssel zählt 390.000 Ausländer. Das ist etwa 30 Prozent der Gesamteinwohnerzahl. Am stärksten vertreten sind die Franzosen mit 53.578 Personen. Das melden die Zeitungen von Sudpresse am Donnerstag. Sie stützen sich dabei auf Erhebungen der Brüsseler Agentur für Unternehmen (BAO). Die Zahl der Ausländer ist in den vergangenen Jahren übrigens um 43 Prozent gestiegen.

Die Einwohner aus der Europäischen Union machen den größten Teil der Ausländer, die in Brüssel wohnen, aus. Afrikaner machen ein Fünftel der nicht belgischen Einwohner aus. Etwa einer von zehn Ausländern in Brüssel ist asiatischer Herkunft. 4 Prozent der ausländischen Einwohner in Brüssel sind Amerikaner.

Zwischen 2002 und 2012 ist die Zahl der ausländischen Bevölkerung in der Region Brüssel um 43 Prozent gestiegen. Im gleichen Zeitraum hat die Zahl belgischer Einwohner nur um 7 Prozent zugenommen.

Die am stärksten vertretenen Ausländer sind die Franzosen und Marokkaner. Die Zahl der französischen Einwohner erfuhr zwischen 2000 und 2011 eine Zunahme um 55 Prozent. Dadurch wohnen jetzt 53.578 Franzosen in Brüssel. Die Zahl der marokkanischen Einwohner hat im gleichen Zeitraum hingegen abgenommen und beträgt jetzt 40.662. Im Jahr 2000 wohnten noch 62.278 Marokkaner in Brüssel.

Die anderen Nationalitäten, die häufig in der Region Brüssel Hauptstadt vorkommen, sind Italiener, Polen, Rumänen und Spanier.

Die verhältnismäßig meisten Ausländer zählen die Stadtteile Sint-Gillis, Elsene, Etterbeek und Sint-Joost-ten-Node.

2011: 9.985 deutsche Einwohner in Brüssel

Was die deutschen Ausländer in der Region Brüssel Hauptstadt betrifft, so wohnten 2000 genau 6.774 eingetragene Ausländer aus Deutschland in der Hauptstadt. 2011 waren es 9.985.

Den BAO-Zahlen zufolge wohnten im Jahr 2000 genau 1.053 Österreicher in der Region Brüssel Hauptstadt. 2011 waren es 1.344.

Schweizer wurden 2011 übrigens 750 in Brüssel registriert.