Landesweiter Streiktag der Gewerkschaften

Die Mehrzahl der U-Bahnen und Straßenbahnen in Brüssel sind am Donnerstagmorgen noch gefahren. Das hat die Brüsseler öffentliche Nahverkehrsgesellschaft MIVB gemeldet. Der Busverkehr in der Hauptstadt ist jedoch schwer gestört.

Probleme haben auch die Busse der flämischen Nahverkehrsgesellschaft De Lijn in Städten wie Antwerpen, Mechelen, Aalst, Sint-Niklaas, Brügge und Ostende. Die Küstentram fährt am Donnerstag auch nicht nach Plan.

Die Protestkundgebung der Gewerkschaften beginnt gegen 11.00 Uhr am Brüsseler Nordbahnhof.

Mit der Kundgebung in Brüssel wollen die Gewerkschaften gegen das Einfrieren der Löhne durch die belgische Regierung und für die Beibehaltung des Indexsystems sowie für eine gerechtere Steuerpolitik demonstrieren.

Am Donerstagfrüh um 7 Uhr sind noch 80 bis 90 Prozent der U-Bahnlinien und 75 Prozent der Straßenbahnen nach Plan gefahren, so die Brüsseler Nahverkehrsgesellschaft MIVB. Bei den Buslinien können nur zwischen 10 Prozent und 60 Prozent der Fahrten gewährleistet werden. Die Linien 20, 46, 48, 49, 60 und 95 sind besonders betroffen.

Auch in Wallonien ist der öffentliche Nahverkehr der TEC wegen des landesweiten Protesttags gestört.