Ford-Direktion: Brief mit Abschlussvorschlag ans Pesonal

Anfang nächster Woche will sich die Direktion von Ford mit den Gewerkschaften an einen Tisch setzen, um einen wie sie ihn nennt Schlussvorschlag zum Sozialplan zu besprechen. Das hat Jeff Wood, der Vizepräsident von Ford Europe am Donnerstag in einem Brief an "alle Mitarbeiter von Ford Genk" geschrieben.

Jeff Wood schreibt, dass er immer noch die Absicht habe, die Gewerkschaften Anfang nächster Woche zu treffen. Er wolle dann die Forschritte sehen und die Diskussionen zum Abschluss bringen. Er erklärt, dass die Direktion einen "Abschlussvorschlag des Sozialplans" vorlegen werde.

Wood zufolge weise dieser in die gleiche Richtung wie die Einigung, zu der Ford und die Gewerkschaften gekommen seien, das heißt, so schnell wie möglich mit dem Sozialplan abzuschließen, um  die Stabilität zu sichern, während die Autos in Genk gebaut würden.

Der Brief erinnert daran, dass für den Zeitraum vom 18. Februar bis 4. März eine konjunkturelle Arbeitslosigkeit im limburgischen Werk vorgesehen ist. Für nächste Woche, so der Brief noch, werde Ford einen Bericht vorbereiten, um den verbesserten Vorschlag zum Sozialplan zu erläutern.

Der Brief endet mit einem Verweis zu Berichten in Lokalzeitungen über Rückgänge in den Verkaufszahlen von Ford Genk-Modellen im Januar in Europa.

"Je länger wir die Produktion der Fahrzeuge und der Frahrzeugteile vernachlässigen, desto mehr wird die potenzielle Nachfrage der Kunden hierdurch negativ beeinflusst", schreibt Jeff Wood noch. "Und wenn wir unsere Kunden verlieren, gibt es keinen Grund mehr, weiter Fahrzeuge zu produzieren. Das kann keiner wollen."