Genk-Stuttgart: Keine Party mehr in Genk!

Der dreimalige belgische Meister KRC Genk hat gegen den VFB mit 0:2 verloren. Damit ist die Europa League für Genk vorbei. Das Hinspiel hatte mit 1:1 geendet. "Ich hatte mir mehr erhofft", betonte Genk-Trainer Mario Been nach dem Spiel.

Verteidiger Arthur Boka (46.), von der Bildzeitung auch Baller-Boka genannt, traf kurz vor der Pause für den VfB Stuttgart zur Führung: 0:1. Der ehemalige Beveren-Spieler bekam den Ball vor die Füße und knallte ihn aus 20 Metern Entfernung aufs Tor. Der Ball ging über die Beine von Genks Hyland und Anele an dem chancenlosen Köteles vorbei ins Tor.

Genk gab die Hoffnung nicht auf, aber Stuttgart nahm sie den Genker Spielern dann doch noch in der 60. Minute als Christian Gentner nach Zuspiel von Kvist auf 0:2 erhöhte und damit für klare Verhältnisse sorgte.

"Ich hatte mir mehr erhofft, aber Stuttgart verfügt nun einmal über einen ganz und gar erwachsenen Verein von großer Qualität", so der Genk-Trainer Mario Been.

Thomas Buffel fand, dass vielleicht mehr für Genk drin gewesen wäre: "Ich fand, dass wir vor der Pause der Verein mit den besseren Torchancen waren", so der Spieler von KRC Genk.

"Aber wenn das Tor nicht fällt, weißt Du, dass es auf der Gegenseite fallen kann. Stuttgart war effizienter, auch wenn das beim 0:1 mit einem abgewichenen Ball war."

Stuttgart trifft jetzt im Achtelfinale auf Lazio.