Ein César für Matthias Schoenaerts

Der neue belgische Filmstar Matthias Schoanaerts ist um eine Auszeichnung reicher. Er wurde am Freitagabend mit dem César für den besten Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet. Die französische Filmakademie zeichnete drei weitere Belgier aus: Vincent Patar und Stéphane Aubier für den besten Animationsfilm und Nicolas Guiot für den besten Kurzfilm.

Der César für den besten männlichen Nachwuchsschauspieler der französischen Filmakademie ging in diesem Jahr an den Belgier Matthias Schoenaerts für seine Rolle im Film „De rouille et d’os” des Franzosen Jacques Audiard. Co-Produziert wurde dieser Film von den schon mehrmals international ausgezeichnete Dardenne-Brüdern aus Lüttich.

Schoenarts ist der erste belgische Schauspieler, der mit einem César ausgezeichnet wird. Die französischen Césars sind vergleicbar mit den Oscars in Hollywood.

Die für den besten ausländischen Film nominierten Beiträge aus aus unserem Land, „Rundskop” (ebenfalls mit Matthias Schoenaerts) und „A perdre la raison”, blieben ohne César. Sieger in dieser Kategorie wurde der Streifen „Argo” von Ben Affleck.

Zwei Belgier wurden dieses Jahr mit dem César für den besten Animationsfilm ausgezeichnet: Vincent Patar und Stéphane Aubier erhielten diesen Preis für ihren Film „Ernest et Célestine”. Nicolas Guiot aus Charleroi bekam den César für den besten Kurzfilm für sein Werk “Le Cri du homard”.

Die französische Filmakademie zeigt sich stets wieder offen für das belgische Kino. Fast schon traditionell werden Belgier mit Césars ausgezeichnet. Nicht selten machen Akteure aus der belgischen Filmszene in Frankreich Karriere.