Intercity Brüssel-Den Haag jetzt 8 Mal/Tag

Ab dem heutigen Montag fährt der Intercity zwischen Brüssel und Den Haag, der den Hochgeschwindigkeitszug Fyra ersetzt, acht Mal pro Tag anstelle von nur zwei Mal. Der Fyra ist noch immer außer Dienst. Der Pendelzug zwischen Antwerpen und Roosendaal fährt hingegen nicht mehr. Fahrgästeverbände protestieren gegen die Abschaffung dieses Pendelzugs.

Der Intercity zwischen Brüssel und Den Haag steht seit 18. Februar wieder auf dem Fahrplan. Er ersetzt den Fyra, der wegen seiner zahlreichen Pannen, vorübergehend aus dem Plan gestrichen wurde. Der Intercity ist bis heute zwei Mal pro Tag gefahren, jetzt wird das Angebot also auf acht Mal pro Tag erweitert.

Gleichzeitig wird der Pendelzug zwischen Antwerpen und Roosendaal abgeschafft. Die Passagierverbände TreinTramBus, Rover und die Aktionsgruppe Beneluxpendelaar appellierten am Freitag in einer Pressemitteilung an die niederländische und belgische Eisenbahngesellschaft, den Pendelzug auch nach dem heutigen 11. März weiter einzusetzen. Für Fahrgäste zwischen Roosendaal und Antwerpen geht die Zahl der schnellen Fahrten nämlich von zehn auf acht zurück. Der erste Intercity aus den Niederlanden kommt erst nach 9 Uhr in Antwerpen an und das sei viel zu spät für Menschen, die in den Niederlanden wohnen und in Belgien arbeiten, heißt es.

Rover, TreinTramBus und Beneluxpendler wollen, dass so schnell wie möglich eine stündliche Verbindung zwischen Amsterdam und Brüssel eingerichtet und bis dahin wenigstens der Pendelzug zwischen Roosendaal und Antwerpen gelassen wird.

"Bis einschließlich letztes Jahr ist stündlich ein Zug zwischen Amsterdam und Brüssel gefahren, auch am frühen morgen", so Jeroen Henstra von der Bürgerinitiative Beneluxpendelaar. "Die Milliardeninvestitionen in das Fyra-Projekt sollten den Zugverkehr zwischen den Niederlanden und Belgien verbessern. Wir finden, es ist absolut inakzeptabel, dass das Scheitern des Projekts zu einer lang andauernden Verschlechterung der Dienstleistung führt."