Keine Schimmelpilze in der Milch gefunden

Der belgische Verband der Milchindustrie (BCZ) hat nach Meldungen von verunreinigtem Viehfutter Milchproben auf Aflatoxin analysieren lassen. Dabei konnte keine Verunreinigung von Milch und kein Überschreiten der EU-Normen festgestellt werden.

Vor zwei Wochen wurde gemeldet, dass in Deutschland maishaltiges Viehfutter aus Osteuropa entdeckt wurde, das von gefährlichen Schimmelpilzen befallen war. Dabei handelte es sich um krebserregende Aflatoxine, von denen kleine Mengen in unserem Land in Futter für Mastrinder gelangt sein soll.

Der belgische Verband der Milchindustrie (BCZ) hatte daraufhin landesweit 50 Stichproben (30 in Flandern und 20 in der Wallonie) bei Milchviehzüchtern genommen und diese beim Institut für Landwirtschaft und Viehzucht (ILVO) auf Aflatoxine untersuchen lassen. Alle Resultate blieben dabei unter der europäischen Norm von 0,05 ppb (parts per billion/ein milliardster Teil).

Der Verband der Milchindustrie teilte danach mit, den Vorgang weiter im Auge zu behalten. Im Rahmen der normalen Kontrollmaßnahmen werden ohnehin dieses Jahr noch fast 240 Milchproben durchgeführt, so der Verband.