Bahnverkehr weiter empfindlich gestört

Auch wenn die Verantwortlichen bei der belgischen Bahngesellschaft NMBS/SNCB am Mittwoch glauben machen wollten, dass die Züge „so gut wie normal“ fahren, ist der Bahnverkehr auch am Tag nach der Schneekatastrophe empfindlich gestört.

Am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr waren im Brüsseler Nordbahnhof zum Beispiel alle auf den Fahrplantafeln angezeigten Züge zu spät. Und die, die nicht zu spät waren, waren komplett gestrichen. Überall heißt es dazu, dass der Bahnverkehr durch „die klimatischen Umstände“ weiter gestört ist.

Große Probleme meldet die Bahngesellschaft zwischen Mouscron und Tournai auf der Linie 75A, zwischen Erquelinnes und Charleroi auf der Linie 130A und auch auf der Linie 54 zwischen Lokeren und Sint-Niklaas. Hier sind Weichen und Signale durch den Frost gestört. Lokal ist nur eingleisiger Verkehr möglich.

Auch im internationalen Verkehr mit den Zügen von Thalys, ICE und Eurostar liegen weiter Probleme vor, denn auch in den Nachbarländern Belgien sorgt das neuerliche Winterwetter für große Schwierigkeiten im Bahnverkehr. So ist in Belgien aus Sicherheitsgründen zum Beispiel die Richtgeschwindigkeit der Hochgeschwindigkeitsstrecken von 200 bzw. 300 km/h auf 160 km/h gesenkt worden.