Sozialplan für die Ford-Zulieferer

Die Beschäftigten der Zulieferunternehmen von Ford in Genk werden den gesamten Mittwoch lang über das für sie ausgehandelte Sozialabkommen für die Schließung ihrer Werke ab Ende 2014 informiert. Sie sollen die gleichen Konditionen erhalten, wie ihre Kollegen bei Ford.

Den etwa 4.300 Mitarbeitern der Zulieferfirmen CSG, SML, Lear und Synceron sowie des technischen Verbindungszentrums CSG (Conveyor Services Genk) werden Berechnungen mit nach Hause gegeben, in denen genauestens aufgelistet ist, wie hoch ihre Kündigungsprämien oder Entschädigungen ausfallen werden.

Am Donnerstag und am Freitag können sie in einer Urabstimmung darüber entscheiden, ob die den Sozialplan ablehnen oder akzeptieren.

Ersten Umfragen vor den Werkstoren in Genk zufolge, zeigen sich viele der Betroffenen zufrieden darüber, dass sie den gleichen Sozialplan haben, wie ihre Kollegen bei Ford. Lange Zeit sah es für die Zulieferunternehmen, für die nach der Schließung ihres Hauptkunden Ford in Genk Ende 2014 ebenfalls keine Zukunft mehr besteht, sehr dunkel aus.

Freitag gegen Mittag soll deutlich werden, ob die Belegschaften von Ford und von den Zulieferfirmen annehmen oder ablehnen. Wenn die Mitarbeiter von Ford den Sozialplan annehmen, werden unmittelbar die als Faustpfand für die Gespräche festgehaltenen produzierten Neuwagen, die in Genk auf Halde stehen, freigegeben und ausgeliefert. Darauf hatte die Ford-Direktion in Genk bei den Verhandlungen bestanden.

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