Brussels Airlines flog 2012 Verluste ein

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines (BA) ist unter Druck geraten. Für das Jahr 2012 legte die Fluggesellschaft negative Zahlen vor. BA verzeichnete einen Nettoverlust von 60,7 Mio. €; ein Verlust, der etwas geringer ausfällt, als der aus dem Jahr 2011.

Die Fluggesellschaft Brussels Airlines hat im letzten Jahr erneut rote Zahlen geschrieben. Im Jahr 2012 verzeichnete die Gesellschaft einen Nettoverlust von 60,7 Millionen Euro.

Die BA geriet auf Grund der hohen Treibstoffpreise, dem schlechten Dollarkurs, zusätzlichen Wettbewerbs-Beschränkungen und der schlechten Wirtschaftslage in diesen Krisenzeiten unter Druck. Der Verlust fiel aber um 19,1 Mio. € geringer aus als im Vorjahr 2011.

Die BA-Chefetage erwartet jedoch für die kommenden Jahre eine Entspannung, denn man habe gerade erst den Umstrukturierungsplan „Beyond 2013-2013“ eingeläutet und hier sei man „on track“ und auf den richtigen Weg, so CEO Bernard Gustin und CFO Jan De Raeymaecker am Donnerstag in Brüssel.

Mehr Luft für Partner Lufthansa

Bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2012 wurde auch bekanntgegeben, dass BA-Partner Lufthansa den Zeitraum, innerhalb die Kontrollmehrheit über die belgische Fluggesellschaft übernommen werden kann, bis 2017 verlängert wurde. Lufthansa besitzt derzeit 45 % der Anteile an Brussels Airlines, genauer an der Muttergesellschaft der BA, SN Airholding. Bis 2017 hat die deutsche Lufthansa also jetzt Zeit, auch die übrigen 55 % der BA-Aktien zu erwerben.