Ford-Arbeiter und Zulieferer stimmen Sozialplan zu

Bei Ford Genk und 4 Zulieferunternehmen hat die Auszählung der Stimmen ergeben, dass die Mehrheit der Arbeiter ihren Vorschlag zum Sozialplan akzeptiert.

Ein Großteil der Belegschaft von Ford hat seine Stimme in einem Referendum zum Sozialplan abgegeben. Der Entwurf wurde mit einer Mehrheit von 72 Prozent der Stimmen angenommen.

Auch bei den Zulieferunternehmen von Ford Genk hat die Mehrheit den Vorschlag zu ihrem Sozialplan abgesegnet. Bei SML wurden 70 Prozent Ja-Stimmen gezählt, bei Lac 76 Prozent, bei Syncreon 77 Prozent und bei Lear 86 Prozent.

Viel Polizeipräsenz

Viel Polizeipräsenz sollte eventuelle Aktionen von enttäuschten Arbeitnehmern in Schach halten.

Um 12 Uhr wurden die Urnen geschlossen und es konnte ausgezählt werden. Das erfolgte getrennt bei Ford Genk und bei den Zulieferern.

Gegen 14 Uhr war das Ergebnis teilweise klar.

Jetzt, da die Mehrheit der Arbeitnehmer in allen Unternehmen dem Sozialplan zugestimmt hat, hat die Direktion angekündigt, dass sie die Absicht habe, die Produktion des Mondeo, des S-Max und des Galaxy ab Montag, 18. März, wieder aufzunehmen.

Sie sieht das als einen wichtigen Schritt, um die Verkaufshallen der Händler wieder aufzufüllen und die Nachfrage der Kunden zu beantworten. Das Unternehmen wiederholt auch den Wunsch, weiterhin Fahrzeuge in der Fabrik bis Ende 2014 produzieren zu wollen, vorausgesetzt, dass sich die Arbeitssituation wieder normalisere.

Ford führt auch weiterhin Verhandlungen mit den Gewerkschaften der Angestellten von Ford Genk über einen Sozialplan auch für diese Arbeitnehmer.