Frisör zahlt Entschädigung wegen "falschem Schnitt"

Der ehemalige N-VA-Politiker Bas Luyten bekommt eine Schadenersatzzahlung in Höhe von 1.344,66 Euro. Ihm zufolge habe der Frisör mit einer nicht ausreichend desinfizierten Rasierklinge in ein Muttermal geschnitten. Der Frisör in Lummen weist die Anschuldigung zurück. Das schreibt die Zeitung Het Nieuwsblad.

Der Schnitzer soll sich bei einem Frisörbesuch im November 2011 ereignet haben. "Ich habe ein Muttermal in meinem Nacken und beim Rasieren  hat der Frisör in dieses Muttermal geschnitten", erzählt Luyten in der Zeitung.

"Ich habe gesehen, dass der Frisör keine neue Rasierklinge benutzte und die Klinge auch nicht gut desinfizierte. Ich hätte genausogut Aids oder Hepatitis bekommen können, nur weil der Frisör nicht sauber gearbeitet hat."

Der Frisör streitet den Fehler ab. "Niemand hat die Klinge gesehen. Plötzlich stand er hier im Geschäft mit einer Wunde im Nacken. Wer weiß, ob er sich zu Hause nicht selbst in das Muttermal geschnitten hat", heißt es.

Der Geschäftsführer des Friseursalons weist auch die Anschuldigung zurück, dass besagter Friseur nicht sauber gearbeitet habe. Trotzdem hat Luytens bei dem Frisör erreicht, dass dieser ihm einen Schadenersatz bezahlt.