6 neue Trüffelsorten für Flandern

Flandern hat sechs neue Trüffelsorten. Dadurch steigt die Zahl der Trüffel und der so genannten falschen Trüffel auf 43. Das hat der Biologe Dieter Slos von der Univerität Gent auf dem flämischen Pilzkunde-Tag bekannt gegeben. Kulinarische Feinschmecker muss Slos jedoch enttäuschen: Die Mehrzahl der flämischen Trüffel ist nicht zum Verzehr geeignet.

Wer die flämischen Trüffel gerne isst, ist das Eichhörnchen. Seit mehreren Jahren wird an der Universität Gent der Mageninhalt von toten Eichhörnchen untersucht. Die neuen Sorten sind aber noch nicht in den Mageninhalten gefunden worden.

Die meisten Trüffel, die in Flandern wachsen, sind baumbegleitende Pilzgattungen. Sie wachsen insbesondere unter Haselnuss, Pappel, Linde und Eiche.

Die Mehrzahl der Trüffel ist nicht viel größer als eine Erbse und deshalb nicht besonders praktisch für den Verzehr.

"Die besten Gebieten, um in Flandern unter der Erde wachsende Pilze zu sammeln, sind meistens feuchte Wälder, aber mit einer würzigen Vegetation. Trüffel werden regelmäßig in Wäldern mit Pappeln und einem Unterholz mit Brennnesseln gefunden, aber auch angelegte Parks scheinen als Standort äußerst geeignet zu sein", steht noch auf der Webseite Natuurbericht.be.