MacDonald's setzt auf Belgien

Die Schnellimbiss-Kette McDonald's will in den nächsten drei Jahren 60 Millionen Euro in Belgien investieren, vor allem in den Bau und die Renovierung der Restaurants. Damit sollen gleichzeitig 500 neue Jobs entstehen.
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Das hat der Chef von McDonald's Belgien, Stéphane De Brouwer, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Die Fast Food-Gruppe ist seit 35 Jahren in Belgien mit Restaurants vertreten.

Das erste McDonald's-Restaurant in Belgien war am 21. März 1978 an der Brüsseler Börse eröffnet worden. 35 Jahre später zählt die Restaurantkette 65 Niederlassungen, darunter 64 in Händen von 21 Franchisenehmern mit insgesamt 2.900 Beschäftigten.

"Während der 35 Jahre haben wir Misserfolge und Erfolge gehabt, aber wir haben uns immer wieder in Frage gestellt. Dadurch haben wir Fortschritte machen können", so De Brouwer.

Gerade in jüngster Zeit sieht sich die Kette mit der Tendenz der Menschen, gesünder essen zu wollen, konfrontiert. Als Antwort auf die Anti-Junkfoodentwicklung will sich die Kette auch in diesem Punkt selbst hinterfrragen. 

2012 hatte McDonald's in Belgien 38 Millionen Kunden gegenüber 37 Millionen im Jahr davor. Auch letztes Jahr investierte die amerikanische Kette bereits 14 Millionen Euro in die Restaurantstruktur. Letztes Jahr verbuchte McDonald's Belgien einen Umsatz von 140 Millionen Euro.