De Bruyne bringt Belgien auf Vorsprung

Die Roten Teufel haben am Freitagabend beim fünften Qualifikationsspiel zur Fußball-WM in Brasilien 2014 den vierten Sieg eingefahren. Gegen Mazedonien gelang Kevin De Bruyne in der 26. Minute. Eden Azar setzte ein Foulelfmeter in der 62. Minute um.

Nachdem die Belgier sich vor dem Angriffssturm der Mazedonier in den zwei ersten Minuten nur mit einer Portion Glück und der Unerschrockenheit  von Tormann Courtois retten konnten, lief es für den Rest der Begegnung ... fast wie am Schnürchen.

Kevin De Bruyne brachte die Belgier nach einem gewonnen Zweikampf gegen Lazevski und einem gezielten Schuss in Führung. Mit diesem Tor des Werder-Bremen-Spielers wuchs das Vertrauen der Belgier, die das Heft in die Hand nahmen.

Auch nach der Halbzeit ließen die Gastgeber nicht locker, während die Belgier versuchten, das Tempo zu drosseln und vor dem Tor der Mazedonier Stellung bezogen. Als Eden Hazard  den Strafraum stürmte und gefällt wurde, setzte der Chelsea-Star den Elfmeter um.

Damit fiel der Druck von den Schultern der Roten Teufel, die befreiter spielten.

Mazedonien hatte auch einen Elfmeter im Visier, aber der Schiedsrichter entlarvte Ivanovskis Schwalbe. Zum Schluss hätten Fellaini und De Bruyne, der herausragende Leistungen zeigte, fast noch das dritte Tor erzielt.

Trainer Marc Wilmots reagiert aufgebracht

"Wir haben Glück gehabt", sagte Wilmots, der natürlich sehr zufrieden über die drei Punkte war, aber auch die Fehler gesehen hat: "Am Anfang haben wir zu durchlässig gespielt und haben auf den Flanken zu viel Raum gegeben. Durch die vielen Ballverluste haben wir es uns selbst schwer gemacht. Mazedonien hätte uns leicht eins auswischen können."

Über die zweite Hälfte war der Trainer durchaus zufrieden. 

De Bruynes erklärt seinen Schuss

Der erst 21-jährige Nationalspieler Kevin De Bruyne weiß das Vertrauen von Trainer Wilmots zu nutzen und glänzt in seiner Rolle als offensiver Mittelfeldspieler: "Bei meinem Tor habe ich das Sprintduell mit ihrem linken Verteidiger gewonnen. Ich wollte passen, aber da war keiner, also habe ich in die kurze Ecke gezielt. Das war ein ganz schwieriger Winkel. Weil ich auf dem schlechten Platz kaum einschätzen konnte, wie der Ball aufspringen würde, war unsere Kombinationstaktik nicht möglich, also mussten wir alle Kräfte einsetzen."

In der Tabelle stehen Belgien und Kroatien nach dem fünften Spieltag weiterhin punktgleich auf dem ersten Platz. Kroatien gewann das Auswärtsspiel in Serbien mit 0-2.

Das Rückspiel findet nächsten Dienstag in Brüssel statt.