Leonidas: Von der Praline ins Kaffee

Der belgische Pralinenhersteller Leonidas will in diesem Jahr drei eigene Kaffees eröffnen. Das schreibt die Zeitung De Tijd am Samstag. Es handelt sich um Filialen, die als Vorzeigeläden fungieren sollen mit einem Salon für Kostproben in Belgien, Frankreich und in den Niederlanden. Außer Schokolade will Leonidas dort auch Getränke und Gebäck verkaufen.

Leonidas hat bereits einige Kaffees, die jedoch von selbständigen Unternehmern geführt werden und die nicht den Namen Leonidas tragen. Sie waren jedoch der Anlass, warum Leonidas nun eigene Kaffees ins Leben rufen will, sagt Leonidas-Chef Robert Torck. "Sie haben gezeigt, dass das Konzept funktioniert. Die Kunden kennen die Marke und haben keine Schwellenangst. Es stellt sich nur noch die Frage des richtigen Standortes."

Derzeit verbucht Leonidas 55 Prozent seiner Einnahmen in drei Monaten: Am Ende des Jahres und in den Wochen vor Ostern. "Wir sind also stark saisongebunden und wollen das verändern. Wir hoffen, dass der Umsatz in den Kaffees vor allem aus Getränken und Nahrungsmittel gemacht wird, so dass wir regelmäßigere Einkünfte verzeichnen können", betont Torck. Jetzt müsse nur noch ein Kaffeehersteller gefunden werden, mit dem man sich einigen könne.