Hohe Arbeitslosenquote in der Eurozone

Die Arbeitslosenzahlen im Euroraum sind im Zuge der Krise nach oben geschnellt. Im Februar waren in den 17 Ländern der Eurozone 19,07 Mio. Menschen ohne Arbeit - so viele wie nie zuvor seit Einführung der Einheitswährung 2002. Belgien belegt hier mit einer Arbeitslosenquote von 8,1 % Rang 10. Auch in Flandern stieg die Quote.

Nach Angaben des europäischen Statistikamtes Eurostat liegt die Arbeitslosenquote in der Eurozone bei 12 %. Belgien ist nicht so schwer betroffen, wie viele andere Länder und liegt mit einer Quote von 8,1 % auf Rang 10. Die Lage in den südeuropäischen Krisenländern bleibt weiter besonders problematisch. Spanien und Griechenland melden Arbeitslosenquoten von über 26 %.

Auch das belgische Bundesland Flandern kommt nicht durch die Krise ohne Federn zu lassen. Ende März zählte Landesarbeitsminister Philippe Muyters (N-VA) 211.701 Erwerbslose in Flandern. Das entspricht im Vergleich mit dem gleichen Monat im Vorjahr ein Anstieg um 15.723 Arbeitslose (+ 8 %). Damit hat das Bundesland eine Arbeitslosenquote von 7,18 % % und liegt dabei unter der Quote auf belgischer Bundesebene.

Am stärksten stieg die Arbeitslosenquote bei den Jugendlichen in Flandern. Hier wurde auf Jahresebene ein Anstieg um 13,5 % registriert. Bei den über 55jährigen Arbeitssuchenden ging die Quote ganz leicht um -0,8 % zurück. Am stärksten stieg die Quote in der Provinz Limburg (+ 9,7 %) und am wenigsten in Flämisch-Brabant (+ 6,4 %).