Ford beruhigt Belegschaft in Genk mit Brief

Um die Spannung, die wegen der ausbleibenden Unterschrift des Tarifabkommens entstanden ist, herauszunehmen, hat die Direktion von Ford Genk den Arbeitnehmern einen Brief geschickt, in dem der Stand der Dinge dargestellt wird. In dem Brief steht unter anderem, dass weiterhin das Ziel verfolgt werde, 2014 rund 90.000 Autos zu bauen.

Ford erklärt zunächst, warum der Tarifvertrag, der die Übereinkünfte des Referendums amtlich werden lässt, noch nicht unterzeichnet ist.

"Dieser Prozess braucht etwas Zeit, da es sehr wichtig ist, dass alle Parteien voll und ganz mit allen Details, die im Sozialplan stecken, einverstanden sind", betont der Direktor Philippe Verbeeck. "Mehrere Dinge müssen auch noch juristisch vollendet werden. In den nächsten Wochen werden wir jedoch damit fertig werden."

Inzwischen wird mit den Angestellten weiter über ihren Sozialplan verhandelt. Die Verhandlungen werden ab dem 11. April wieder aufgenommen. Ford bestätigt zudem die Pläne, bis Ende 2014 in Genk offen zu bleiben. "2014 arbeiten wir in einem abgeänderten Schichtsystem und rechnen mit der Produktion von rund 90.000 Autos über das gesamte Jahr verteilt", so Verbeeck, der sich auch noch bei der Belegschaft für die friedliche Haltung nach der Annahme des Sozialplans bedankt.