12-12-Aktion für die Opfer des Syrien-Konflikts

Das belgische Konsortium 12-12, dass seit einigen Jahren Spendenaktionen für die Opfer von Naturkatastrophen oder bewaffneten Konflikten organisiert, hat am Wochenende den Startschuss für eine Aktion für die Unterstützung der vom Bürgerkrieg betroffenen Zivilbevölkerung in Syrien gegeben.
AP2013

Das belgische Konsortium 12-12 setzt sich aus den belgischen oder in Belgien ansässigen Hilfsorganisationen UNICEF, OXFAM, Ärzte der Welt, Handicap International und Caritas zusammen. Diese Verbände sind der Ansicht, es ist höchste Zeit, den zivilen Opfern des blutigen Bürgerkriegs in Syrien zu helfen.

Die Organisatoren der Syrien-Kampagne von 12-12 wissen, dass dieser Konflikt sehr kompliziert ist und dass daran viele Parteien beteiligt sind. Das dürfe jedoch nicht bedeuten, dass man den Menschen nicht helfen soll, wie Eric Todts vom Konsortium 12-12 gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion verdeutlichte:

„Wir dachten, dass wir etwas tun mussten und dass es unsere moralische Pflicht ist. Der Krieg dauert schon lange und in den vergangenen Monaten ist der Konflikt sehr bitter geworden. Wir können vor Ort vielleicht etwas tun, doch dazu brauchen wir aber finanzielle Mittel. Wenn man das aus der humanitären Perspektive betrachtet glaube ich, die Menschen verstehen durchaus, dass es ein lobenswertes Ziel ist, hier zu helfen.

Es handelt sich hier um Opfer und nicht um die Verantwortlichen der militärischen Krise, an der wir nichts ändern können und auch nicht wollen. Wir hoffen auch, dass Presse und Medien ihren Teil dazu beitragen und ihre Rolle spielen, damit die Menschen in der Tat den Unterschied zwischen den Opfern und dem Konflikt machen können.“

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