Ford promotet die Modelle aus Genk

Die Europa-Abteilung des US-Autoherstellers Ford hat eine Werbekampagne auf den Weg gebracht, die den Verkauf der noch im belgischen Standort Genk in der flämischen Provinz Limburg montierten Autos ankurbeln soll. Dieses Werk wird ja bekanntlich Ende 2014 geschlossen und die Umstände dieser Schließung haben der Marke einen Imageschaden bereitet.

Ford promotet für die derzeit noch in Genk montierten Modelle S-Max, Mondeo und Galaxy einige technische Extras und Preisrabatte. Seit dem 18. März wird in Genk wieder in vollem Umfang produziert, die auf Halde auf Auslieferung wartenden Neuwagen sind an die Kunden abgegeben worden und die Lieferfristen haben offenbar wieder normale Ausmaße angenommen.

Jetzt, wo der Sozialplan für die Arbeiter des Genker Ford-Werks und der umliegenden Zulieferunternehmen abgeschlossen ist und die Gespräche zu einer entsprechenden Einigung mit den Angestellten in der Endphase sind, soll das Image der Marke wieder aufpoliert werden.

Dies ist aber auch bitter nötig, denn die plötzliche Ankündigung der Schließung Ende letztes Jahr und der erbitterte Arbeitskampf mit langen Streiks, Produktionsstopps, Lieferschwierigkeiten und einer Blockade der Auslieferung von Neuwagen, weil die Gewerkschaften diese als Faustpfand für die Gespräche festhielten, haben den Absatz der Genk-Modelle europaweit um 76 % sinken lassen.