Lange Staus durch Gasleck an der E 40

Die Behörden mussten am Dienstagmorgen gegen 10 Uhr die Autobahn E 40 zwischen Gent und Brüssel vollständig für den Verkehr sperren, nach dem bei Arbeiten an Lärmschutzwänden ein Leck in einer Gasleitung entstanden war. Die sorgte für extrem lange Staus mit stundenlangen Wartezeiten. Am Mittwoch gegen 14 Uhr soll die E40 bei Erebodegem in Richtung Brüssel wieder geöffnet werden.

Ein Sprecher der Betreiberfirma eines belgischen Gasnetzes Eandis gab an, dass Mitarbeiter einer Baufirma bei ihren Arbeiten in Erembodegem ein Leck in ein stählernes Gasrohr geschlagen haben und dass dabei Gas ausgetreten sei. Bei Eandis hieß es dazu, dass der Baufirma, die für die Arbeiten an den Lärmschutzwänden zuständig ist, Pläne der entsprechenden Gasleitungen vorgelegen haben.

Die Folge dieses Vorfalls war die vollständige Sperrung der Autobahn E 40 von Gent aus in Richtung Brüssel. Der Verkehr wurde zwar weiträumig umgeleitet, doch es kam zu langen Staus mit erheblichen Wartezeiten. Die Verkehrsbehörden rieten den Autofahrern in der Gegenrichtung, den Unfallort ebenfalls zu meiden und empfahlen einen Umweg über Antwerpen zu nehmen. Doch auch hier entstanden Staus, genauso, wie auf den Landstraßen in der Region Gent/Aalst.

Zu Beginn der vorabendlichen Stoßzeit waren die Probleme an dem Gasleck noch nicht behoben. Das Verkehrszentrum Flandern meldete um 16:20 Uhr, dass noch bis in den Abend hinein mit Staus und Verkehrsbehinderungen gerechnet werden müsse.

Nachdem die Strecke mehr als 24 Stunden gesperrt war, könne sie am Mittwoch ab 14 Uhr wieder für den Verkehr geöffnet werden. Das sagt der Bürgermeister von Aalst, Christoph D'Haese.