Wieder Granate aus dem Großen Krieg entschärft

Beim Ijzertoren in Diksmuide ist am Dienstagmorgen eine deutsche Granate aus dem Ersten Weltkrieg unschädlich gemacht worden. Der Kampfmittel-Räumdienst der belgischen Armee hatte den Sprengkörper vor Ort entschärft (Foto).

Die Granate wurde bei Baggerarbeiten im hinteren Bereich des Museums an der Ijzer entdeckt. Dort sollen Masten für eine neue Hochspannungsleitung errichtet werden.

Noch immer werden in der zwischen 1914 und 1918 schwer umkämpften Provinz Westflandern Sprengkörper aus dem Ersten Weltkrieg gefunden.

Bei einem solchen Fund wird der Kampfmittel-Räumdienst der belgischen Armee (DOVO) alarmiert, der die Bomben oder Granaten entweder kontrolliert zur Explosion bringt oder aber entschärft, abtransportiert und später sprengt.

Der jetzt entdeckte Sprengkörper ist eine schwere Artilleriegranate der deutschen Armee mit einer Länge von rund 60 cm, wie ein Mitarbeiter des Museums an der Ijzer angab. Die Granate wurde in etwa einem halben Meter Tiefe entdeckt (kleines Foto).