Belgischer Produzent schlägt Alarm: Dioxin im Viehfutter

Ein belgischer Viehfutterhersteller hat Anfang der Woche, nachdem er in seinen eigenen Produkten das vierzigfache der zulässigen Dioxinmenge gefunden hatte, Alarm geschlagen. Das schreibt die Zeitung Het Nieuwsblad. Obwohl die Ladung zum Teil schon ins europäische Ausland geliefert worden ist, sei das Risiko gering, dass die verseuchten Produkte in die Nahrungsmittelkette gelangt seien, betont die belgische Nahrungsmittelagentur.

Die betroffenen Länder wurden am Montag informiert. Die Information ist durch die Behörden des deutschen Bundeslandes Niedersachsen publik gemacht worden. "Belgien hatte uns am Montag gewarnt, dass die Ladung rausgegangen sei. Ein Teil dieser Ladung ist in Diepholz angekommen, aber war noch nicht ausgepackt worden.

Der Name des Herstellers wurde nicht verraten. "Er hat zum Glück sehr schnell gehandelt, so dass wir alle Ladungen, die sich noch in Belgien befinden, blockieren konnten", heißt es bei der belgischen Nahrungsmittelagentur.

Die Ursache der Verseuchung liegt offenbar nicht in Belgien, sondern in China. Im Dezember 2012 war eine Ladung Tocopherol (Vitamin E) aus China nach Belgien gegangen und sollte bei uns ins Viehfutter verarbeitet werden. Die Vitamine scheinen verseucht zu sein.