Flämisches Museum wird Teil eines EU-Projekts

Das Museum für Zeitgenössische Kunst Antwerpen (M HKA - Foto) kann gemeinsam mit fünf weiteren Museen für moderne Kunst von einer Projektunterstützung über 2,5 Mio. € von Seiten der Europäischen Union profitieren. Der Kooperations-Verband „L’Internationale“ arbeitet an einer „neuen Lesung der europäischen Kunstgeschichte.“
Bram Goots

Die zu dem internationalen Museumsverband gehörenden Einrichtungen werden in den kommenden fünf Jahren gemeinsam an einer „neuen Lesung der europäischen Kunstgeschichte“ arbeiten. Das Projekt trägt den Titel "The uses of art. The legacy of 1848 and 1989". Im Rahmen dieses Projektes werden die beteiligten Museen unter einander Kunstwerke aber auch Personal austauschen.

Neben dem M HKA Antwerpen sind an dem Projekt auch das Museo Reina Sofia in Madrid, die Moderna Galerija in Ljubljana, das Van Abbemuseum in Eindhoven, das Museu d'Art Contemporani in Barcelona und das SALT-Projekt in Istanbul (ehemals Platform Garantie Contemporery Art Center) beteiligt.

M HKA-Direktor Bart De Baere gab dazu an, dass dieses Projekt das erste seiner Art ist, bei dem eine strukturelle und langfristige Zusammenarbeit zwischen europäischen Museen für moderne Kunst auf die Beine gestellt wird: „Dies ist eine Art Gegenbewegung zum eher zentralistischen Modell von Häusern, wie dem Topmuseum Tate Modern in London.“