Schießerei an der deutsch-belgischen Grenze

An der Grenze zwischen Ostbelgien und Rheinland-Pfalz im Raum Bleialf-St. Vith ist es am Donnerstagmorgen zu einer Schießerei gekommen, als eine Zivilstreife der deutschen Polizei aus einem Fahrzeug beschossen wurde. Die Täter flüchteten übe die Grenze nach Belgien, wo sie später verhaftet werden konnten.

Die deutschen Zivilbeamten wollten am Donnerstagmorgen einen Wagen kontrollieren, der laut Nummernschild als gestohlen gemeldet war. Doch die Insassen wiedersetzten sich der Kontrolle und schossen bei ihrer Flucht über die Grenze mehrmals auf die sie verfolgenden Polizisten.

Kurz danach fanden die deutschen Polizisten und ihre herbeigerufenen belgischen Kollegen das Fahrzeug verlassen bei Bleialf. Am späten Donnerstagvormittag konnten im ostbelgischen St. Vith drei verdächtige Personen festgenommen werden, wie die ostbelgischen Medien BRF und Grenzecho im Internet meldeten.

Die Staatsanwaltschaft der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) in Eupen wollte aus ermittlungstechnischen Gründen am Donnerstag noch nicht zu dem Fall Stellung nehmen. Man teilte lediglich mit, dass man gemeinsam mit den rheinland-pfälzischen Kollegen der Polizeidirektion Trier ermittele und dass gegen die drei Verdächtigen Haftbefehl beantragt worden sei.