Haus in Grote Brogel explodiert: 1 Toter

Nach einer schweren Explosion am Samstagabend in einem Wohnhaus in Grote-Brogel, einer Teilgemeinde von Peer (Provinz Limburg), ist eine Person gestorben. Das Haus, in dem die Person starb, ist bei der Explosion komplett eingestürzt. Die Explosion richtete auch großen Schaden im Umkreis von rund hundert Metern des Unglücksortes an.

Wie durch ein Wunder sind die angrenzenden Nachbarn des Hauses, in dem die Gasexplosion erfolgte, unversehrt geblieben. Die anderen Nachbarn waren im Urlaub.

Gegen 18.30 Uhr war in der Gegend der Vlierbesstraat ein Riesenknall zu hören. Da man zunächst dachte, dass unter dem Schutt mehrere Personen liegen würden, hatte man den Katastrophenplan ausgerufen. Dieser wurde jedoch wieder abgesagt, als deutlich wurde, dass nur eine Person, der 38-jährige Bewohner des Hauses, bei der Explosion starb.

"Zehn bis fünfzehn Häuser sind schwer beschädigt worden. So sind Dächer, Fenster und Solarzellenplatten kaputt gegangen. Vier Häuser sind unbewohnbar. Der Schaden ist enorm groß. So etwas habe ich noch nicht mitgemacht. Vermutlich ist die Explosion durch ein Gasleck verursacht worden. Die genaue Ursache wird noch untersucht. Das Gerichtslabor hat Untersuchungen durchgeführt", so der Feuerwehrkommandant von Bree, Jos Vandermeulen. Bei Eintreffen der Hilfsdienste wurden direkt Gasleitungen zugedreht und Strom abgeschaltet, um weitere Gefahren zu vermeiden.

Drei Familien haben die Nacht von Samstag auf Sonntag nicht in ihren Häusern verbracht.

Ein Fachmann der Hasselter Staatsanwaltschaft hat am Sonntagfrüh detaillierte Ermittlungen angestellt. Das hat der Bürgermeister Steven Matheï (CD&V) von Peer am Sonntag bekannt gegeben.

Am Sonntag um 13.30 Uhr erhalten die betroffenen Anwohner auch weitere praktische Informationen, was sie im Falle von Schaden an ihren Häusern tun müssen. Falls nötig steht auch psychologische Hilfe für die Betroffenen bereit.