Marathon Antwerpen: Keine Anzeichen von Gefahr

Am Sonntag wird eine Rekordzahl an Läufern für den Marathon DVV Antwerp 10 Miles & Marathon erwartet. Laut Veranstalter Golazo würden knapp 35.000 Läufer an den Start gehen. Das sind 5.000 mehr als im letzten Jahr. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für Antwerpen seien nach dem Anschlag im amerikanischen Bosten nicht vorgesehen. Es gebe keine Anzeichen dafür, dass etwas passiern könnte, heißt es bei Golazo gegenüber unserer Webseite.

Mit rund 35.000 Läufern ist dieser Antwerpener Run, der größte in Flandern. "Die meisten Läufer nehmen an den 10 Miles teil, die in diesem Jahr wieder durch den Kennedytunnel führen", so Golazo am Donnerstag.

Am Marathon nehmen gut 2.000 Läufer teil. Favorit ist der 30-jährige Kenianer Samson Bungei mit einer Bestzeit von 2 Stunden 8 Minuten und 36 Sekunden. Abdelhadi El Hachimi (2u11:30) ist auf der Liste der schnellste Belgier.

Auch zahlreiche bekannte Flamen gehen an den Start, darunter der flämische Humorist Geert Hoste, die flämische Schauspielerin Francesca Vanthielen, der flämische Ministerpräsident Kris Peeters, die flämische Verkehrsministerin Hilde Crevits und der Antwerpener Bürgermeister Bart De Wever.

Kein Anlass, beunruhigt zu sein

Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, heißt es beim Veranstalter Golazo, seien nicht nötig. Es gebe keinerlei Anzeichen, dass etwas passieren könnte und also keinen Anlass zur Beunruhigung. Auch in diesem Jahr seien wieder ein paar hundert Sicherheitspolizisten im Einsatz, die sich vor allem um die Absperrungen kümmerten und den Verkehr rund um die Laufstrecken regelten. Man erwarte keine Probleme und 16 Kilometer Strecke könnten sowieso nicht im Detail kontrolliert werden.

Anläßlich des Anschlags in Boston werde allerdings sowohl vor dem Start des Marathons als auch vor den 10 Miles eine Schweigeminute abgehalten.

Wenige Deutsche

Ausländische Marathonfans werden übrigens auch gut vertreten sein. So haben sich bereits 1.000 Niederländer angemeldet und 400-500 Personen anderer Länder, zum Beispiel Franzosen, Briten, Spanier und Amerikaner. Insgesamt gingen 20 verschiedene Nationalitäten an den Start des Marathons.

Auch 40 bis 50 Deutsche seien darunter, heißt es. Das ist wenig und man wisse eigentlich nicht, warum, so wenig Deutsche an der Veranstaltung interessiert seien. Auch beim letzten großen Marathon in Brüssel seien die Deutschen nicht gerade zahlreich vertreten gewesen, erzählt Greg Broekmans von Golazo gegenüber www.flanderninfo.be noch.