Ford Genk reduziert ab 4.6. seine Produktion

Der Autobauer Ford Genk wird seine Produktion ab dem 4. Juni von 800 auf 500 Autos pro Tag herabsetzen. Die Montage wird dann nur noch mit einer anstelle von zwei Schichten pro Tag durchgeführt. Menschen, die das Unternehmen verlassen wollen, können also zu diesem Zeitpunkt ausscheiden.

Ford hatte zuvor bereits angekündigt, dass das Untenehmen im Juni von zwei auf eine Stelle umschalten werde.

Das wird also am Dienstag, 4 Juni, sein. Am Montag, 3. Juni, wird noch ein Tag der konjunkturellen Arbeitslosigkeit eingeschoben.

Die verbleibenden Arbeiter sollen zunächst 400 Autos bauen, um danach das Volumen innerhalb von drei Wochen schrittweise auf 500 zu erhöhen. Ford wird jedenfalls in der einen Schicht die Zusammenstellung der Produktion verändern: 45,5 Prozent Mondeos und 54,5 Prozent S-Max und Galaxy.

Die pauschale Volumenverminderung soll Arbeitern und Angestellten von Ford und von den Zulieferfirmen die Gelegenheit geben, mit einer einmaligen Abfindung das Unternehmen freiwillig zu verlassen. Derzeit versucht man herauszufinden, wie das am besten organisiert werden kann. 

Es müssen genügend Arbeiter übrig bleiben, um die restlichen Autos bauen zu können. Auch können Arbeitnehmer mit bestimmtem Fachwissen nicht einfach alle zur gleichen Zeit gehen.

Mehrere Abteilungen, die auch für andere Fabriken produzieren, zum Beispiel die Radfabrik, arbeiten wie bisher in mehreren Schichten weiter. Das gilt auch für den Kesselraum und die Bewachung.