Immobilien: Brüssel weiter teuerstes Pflaster

Die Häuser- und Wohnungspreise sind letztes Jahr erneut gestiegen. Das geht aus Zahlen des Wirtschaftsministeriums hervor. Im Durchschnitt wurde 2,7 Prozent mehr für ein einfaches Wohnhaus bezahlt als im Jahr 2011. Villen sind hingegen billiger geworden und stehen länger zum Verkauf. Brüssel bleibt der weitaus teuerste Ort, um sich eine Immobilie zu kaufen, Limburg der billigste.

Der Durchschnittpreis für eine  Villa, ein Landhaus oder ein Bungalow in Belgien ist um 0,3 Prozent gegenüber 2012 gesunken und betrug letztes Jahr 329.753 Euro.

Ein einfaches Wohnhaus kostete im Schnitt 193.563 Euro im letzten Jahr. Das war 2,7 Prozent mehr als 2011. Auch die Preise für Appartements sind wieder gestiegen - um 3,3 Prozent auf durschnittlich 202.015 Euro. Baugrund wurde um 2,4 Prozent teurer.

Flandern

In Flandern kostet ein Wohnhaus im Durchschnitt 207.855 Euro. Für eine Viilla bezahlt der Käufer im Durschnitt 353.803 Euro und ein Appartement kostet ca. 206.562 Euro. Für durchschnittlich 165,6 Euro/m² bekommt man in Flandern ein Stück Bauland.

In der Provinz Limburg ist das Wohnen am billigsten. Dort zahlt man rund 180.000 Euro für ein einfaches Wohnhaus. In Vlaams-Brabant sind die Häuser am teuersten: Für ein vergleichbares Haus zahlt man hier im Durchschnitt 240.529 Euro.

Die billigste Gemeinde war 2012 übrigens das ostflämische Städtchen Ronse. Dort musste man im Durchschnitt 126.095 Euro für ein Wohnhaus auf den Tisch legen.

Je dichter man an die belgische Hauptstadt herankommt, desto teurer werden die Häuser. Die teuerste Gemeinde in Flandern war 2012 Kraainem mit einem durchschnittlichen Häuserpreis von 371.348 Euro.

Brüssel

Die Region Brüssel bleibt das teuerste Pflaster, um in Belgien zu wohnen. Der duchschnittliche Preis für ein einfaches Wohnhaus liegt dort bei 354.000 Euro.

Eine Villa kostete im Schnitt rund 894.600 Euro und eine Wohnung 217.607 Euro. Anderlecht ist der wohl billigste Stadtteil mit einem Wohnungspreis von durchschnittlich 244.677 Euro. Elsene ist in Brüssel die teuerste Gemeinde. Dort kostete ein Wohnhaus im Schnitt 528.129 Euro.

Wallonien

In Wallonien bezahlte man 2012 rund 146.519 Euro für ein Wohnhaus, 265.643 Euro für eine Villa und 161.671 Euro für ein Appartement.

Auffallend ist übrigens der Unterschied in den Preisen für Baugrund. Die sind in Flandern drei Mal höher als in Wallonien.