Lufthansa-Streik am Montag hat Folgen für Brüssel

Die deutsche Gewerkschaft Verdi hat das Bodenpersonal der Fluggesellschaft Lufthansa am Freitag erneut zum Streik aufgerufen. Kommenden Montag soll ein Tag lang auf den Flughäfen von Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart, Hannover, Düsseldorf, Köln und Norderstedt die Arbeit niedergelegt werden. In Berlin will man bis 14.30 Uhr streiken, in Nürnberg sind für den Vormittag Aktionen geplant. Die Streiks können auch Folgen für den Brüsseler Flughafen haben.

Lufthansa fliegt aus Brüssel unter anderem Frankfurt, Berlin und München an.

Ein Sprecher der Fluggesellschaft sagte am Freitag nur, dass der Flugplan verändert werde und Flüge gestrichen würden. Die Passagiere würden kontaktiert und über die Webseite würden weitere Informationen geliefert.

Die zweite Warnstreikwelle fällt deutlich härter aus als die erste vom 21. März. Damals hatte das Bodenpersonal der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa schon einmal ihre Arbeit niedergelegt. Lufthansa hatte 700 Flüge in einem Zeitraum von 7 Stunden gestrichen.

Verdi hat am Mittwoch ihre Forderung nach 5,2 Prozent mehr Geld  bei einer Laufzeit von 12 Monaten für 33.000 Mitarbeiter und Jobgarantien mit einem nach Geschäftsfeldern modifizierten und in Teilen erfolgsabhängigen Vergütungsangebot abgeschmettert. 

Lufthansa hatte unter anderem auch an ihren Forderungen nach längeren Arbeitszeiten und verschobenen Stufensteigerungen festgehalten und wollte dafür aber Jobgarantien im Zuge des laufenden Sparprogramms geben.

Weitere Verhandlungen sind für den 29.-30. April geplant.