Prozess gegen "Blut, Boden, Ehre und Treue" fortgesetzt

17 Mitglieder der Organisation stehen wegen Rassismus, Leugnung des Holocaustes und der Planung von Anschlägen vor Gericht.

Der Prozess wurde im Mai letzten Jahres aufgrund einer Frage beim Verfassungsgerichtshof ausgesetzt. Ein Anwalt wollte wissen, ob die belgische Staatsanwaltschaft in diesem Prozess als öffentliche Anklage auftreten könne. Der Verfassungsgerichtshof urteilt mit einem klaren "Ja" und der Prozess gegen die Neonazi-Organisation Blut, Boden, Ehre und Treue kann also fortgeführt werden.

Blut, Boden, Ehre und Treue wurde 2006 nach Hausdurchsuchungen in den Kasernen von Leopoldsburg und Kleine Brogel hochgenommen. Hunderte Waffen wurden beschlagnahmt.