Bier entwickelt sich zum belgischen Exportschlager

Nach Ansicht des Vorsitzen des Verbandes der belgischen Bierbrauer, Sven Gatz, bleibt das belgische Bier im Ausland ein Qualitätsprodukt mit hohem Ansehen. Immer mehr Bierbrauer setzen denn auch auf den Exportmarkt, auch kleinere Produzenten.

Belgisches Bier wird im Ausland immer beliebter und dadurch stets mehr zum Exportschlager. Im vergangenen Jahr wurden fast 60 % der landesweiten Produktion ausgeführt - fast 1,2 Milliarden Hektoliter. Das entspricht einem Anstieg auf Jahresbasis um 5,4 %. Schaut man sich die Exportzahlen der vergangenen 10 Jahre an, dann konnte sich der Export von Bier aus unserem Land um sage und schreibe 70 % steigern.

Diese Zahlen lassen nicht verwundern, dass nicht wenige Bierbrauer hierzulande voll auf Export setzen. In erster Linie fließt belgisches Bier nach Frankreich, in die Niederlande, nach Deutschland, in die USA und auch nach Italien. Neuster Wachstumsmarkt ist Japan, wie
Sven Gatz (Foto), der Vorsitzende des Verbandes der belgischen Bierbrauer angibt: „Im Ausland genießt das belgische Bier ein sehr starkes Ansehen. Unser Bier hat birgt ein enormes Wachstumspotential in sich.“

„In Japan genießen unsere Biere hohes Ansehen und liegen sehr im Trend. Ein belgisches Bierchen wird dort als trendy angesehen und zeugt von feinem Geschmack“, so Gatz. Allerdings geht der Konsum von Bier im eigenen Land leicht zurück. Im vergangenen Jahr tranken die Belgier etwa 4 % weniger heimisches Bier oder Bier im Allgemeinen, als sonst. Umso verständlicher, dass die hiesigen Brauer ihr Glück im Ausland suchen…. und finden.