Strenge Polizeikontrollen im Großraum Brüssel

In der Nacht zum Samstag hat die Polizei im Großraum Brüssel umfassende Verkehrskontrollen durchgeführt. Dabei wurden tausende Fahrzeuge und deren Fahrer in Augenschein genommen. In erster Linie wurden teils enorme Geschwindigkeits-Übertretungen festgestellt. Die belgische Bundespolizei leitete die Aktion.

Die Brüsseler Polizei hatte in der Nacht zum Samstag 120 Beamte für die 68. Ausgabe der Full Integrated Police Action (FIPA) eingesetzt, die rund 9.440 Fahrzeuge an rund 20 Kontrollposten in der gesamten Region überprüften. Hauptaugenmerk lag dabei auf Geschwindigkeits-Kontrollen.

Auffallend war dabei einmal mehr die Tatsache, dass im Großraum Brüssel viele Temposünder unterwegs sind. Die Polizei stellte gleich mehrere enorm hohe Übertretungen fest. Den Höhepunkt stellte ein Autofahrer in Sint-Lambrechts-Woluwe dar, der mit 148 km/h in einer Tempo 50-Zone unterwegs war.

Insgesamt erhielten 784 Autofahrer ein Bußgeld für zu schnelles Fahren. 49 weitere wurden die Führerscheine wegen Trunkenheit am Steuer entzogen und vier andere mussten ihren „Lappen“ abgeben, weil sie unter Einfluss von Drogen oder Medikamenten am Steuer saßen. Weitere Strafzettel wurden wegen nicht angelegten Gurten oder wegen des Telefonierens am Steuer ohne Freisprechanlage ausgestellt.