Katastrophenübung am Brüsseler Flughafen

Rund 200 Polizeibeamte, Feuerwehrleute und freiwillige Helfer des Roten Kreuzes haben am Samstag bei einer Katastrophenübung am Flughafen Nationalflughafen in Zaventem (Archivfoto) mitgewirkt. Solche Katastrophenübungen müssen in Flughäfen mindestens alle zwei Jahre durchgeführt werden.

Am Brüsseler Nationalflughafen in Zaventem ist am Samstag eine umfassende Katastrophen-Übung durchgeführt worden. Dabei wurde die Notlandung eines Flugzeug, das aus dem französischen Pilgerort Lourdes kam, simuliert.

Ein aus dem Verkehr genommenes altes Flugzeug diente als Übungsobjekt. Das Szenario gab vor, dass die Maschine aus Lourdes mit vielen teilweise behinderten Pilgern an Bord, bei der Landung mit einem Fahrzeug des Bodenpersonals kollidiert war. Dabei entstand Feuer. An der Übung nahmen rund 200 Personen teil: Beamte der belgischen Bundespolizei und der Feuerwehr sowie freiwillige Helfer des belgischen Roten Kreuzes, die die Rolle der Opfer übernahmen.

Mit dabei waren auch Mitglieder des Identifikationsteams der Bundespolizei DVI (Disaster Victim Identification). Die für die Sicherheit verantwortlichen Instanzen am Brussels Airport zeigten sich mit dem Verlauf der Katastrophenübung zufrieden. Jan Van der Cruysse, der Sprecher von Brussels Airport, gab an, dass die Feuerwehr normalerweise nach drei Minuten an einer Unfallstelle ankommen müsse. Hier habe das Ganze etwas länger gebraucht, aber man habe den Rettungsfahrzeugen bei einer Übung am Flughafen nicht den im Katastrophenfall üblichen Vorrang einräumen können.