Vrasene: LKW-Wrack endlich abtransportiert

Der am Donnerstag auf der Autobahn E 34 zwischen Antwerpen und Gent verunglückte und in Brand geratene Lastwagen konnte am frühen Samstagabend abtransportiert werden. Die Feuerwehr hatte den mit Gasflaschen beladenen LKW kontrolliert ausbrennen lassen. Jetzt gilt es, die enormen Straßenschäden zu bemessen. Vorläufig bleibt die E 34 bei Vrasene gesperrt.

Durch das lange Brennen und Ausglühen des Lastwagens ist der Schaden an der Fahrbahndecke vermutlich sehr groß und könnte nach Angaben von Experten bis tief in den Boden reichen. Derzeit werden Bodenproben untersucht, denn es steht zu befürchten, dass auch Umweltschäden entstanden sind.

Der Lastwagen war mit Gasflaschen beladen und solche Fahrzeuge bestehen auch teilweise aus Kunststoffen. Zudem haben wohl auch die enormen Mengen an Löschwasser und Löschschaum Schadstoffe in den Boden fließen lassen.

Der LKW war durch die Leitplanken des Mittelstreifens gebrochen und fing Feuer. Der Fahrer, ein 38jähriger Mann, kam dabei ums Leben. Sein Leichnam konnte erst am Samstag aus dem Wrack des Führerhauses geborgen werden.

Am Montagmorgen um 10 Uhr kommt der lokale Krisenstab zusammen, um den Fortgang der Angelegenheit zu besprechen. Dazu gehören der Bürgermeister von Beveren, Feuerwehr und Zivilschutz und auch Vertreter der flämischen Agentur für Straßen und Verkehr.

Die Unfallstelle bleibt gesperrt

Seit dem Unfall am vergangenen Donnerstag ist das Teilstück der E 34 in Vrasene bei Beveren an der Ausfahrt Knokke vollständig gesperrt. Der Verkehr von und nach Knokke wird über Stekene umgeleitet und der Verkehr von und nach Antwerpen vorläufig über die Landstraße R2. Empfohlen wird aber auch, die Unfallstelle auf dem Weg von Gent nach Antwerpen weiträumig über Brüssel zu umgehen. In der Nacht zum Montag soll die Vollsperrung teilweise wieder aufgehoben werden, doch die Umleitungsempfehlungen bleiben aufrechterhalten..