Evakuierten nach Zugunglück können nach Hause

Die Anwohner unweit des Unglücksortes, an dem in der Nacht zum Samstag ein Güterzug entgleiste und mehrere Waggons mit Chemikalien explodierten, können an diesem Sonntagnachmittag voraussichtlich wieder in ihre Häuser zurückkehren. Das hat der Gouverneur der Provinz Ostflandern, Jan Briers, bekannt gegeben.

33 Personen ist nach dem Unglück, bei dem toxische Dämpfe ausgetreten waren, unwohl geworden. Sie mussten in verschiedene Krankenhäuser in der Umgebung gebracht werden. Drei unter ihnen waren vorübergehend in kritischem Zustand. Inzwischen schwebt jedoch niemand mehr von ihnen in Lebensgefahr.

Eine Person ist gestorben, aber man wisse noch nicht, ob es einen direkten Zusammenhang dieses Todesfalls mit dem Unglück gebe, heißt es.

Die Feuerwehr misst weiterhin die Werte in der Luft und es scheint, als seien noch immer leichte toxische Werte in der Luft im Bereich der evakuierten Zone.

Mehrere Abgeordnete wollen eine Sitzung des Sonderausschusses für die "Sicherheit auf den Schienen" einberufen, um die Ursache des Unglücks näher zu untersuchen.