Wetteren: Radeln und Wandern entlang der Schelde verboten

Wegen des Güter-Zugunglücks in Wetteren, bei dem mit Chemikalien gefüllte Waggons brannten und giftige Stoffe freikamen, ist Rad fahren und Wandern in der Nähe der Schelde bis auf weiteres verboten. Die Provinz arbeitet auch Maßnahmen für die Evakuierten aus, deren Haustiere noch zu Hause sind und versorgt werden müssen. Das meldet der Presseservice der Provinz Ostflandern am Sonntag.

Nach dem Zugunglück wurden die Bewohner rund um den Unglücksort evakuiert.

Für sie wurden vorübergehende Unterkünfte organisiert. Diejenigen, die Tiere haben und diese in der noch stets gesperrten Zone zurücklassen mussten, können eine bestimmte Telefonnumer wählen und Angaben über ihr Tier durchgeben. Nach einer allgemeinen Durchführung der Inventur der Haustiere, wird versucht, eine Lösung zu finden.

Aus Vorsicht, nach der kontrollierten Entleerung von Löschwasser in der Schelde, wird auch der Scheldedeich zwischen der Aard in Schellebelle und dem Tragel in Wetteren (Strecke Tragelweg) gesperrt. Radeln und Wandern ist dort verboten.

Nach dem Unglück in der Nacht zum Samstag, bei dem ein mit Chemikalien beladener Güterzug in Wetteren entgleiste, mehrere Waggons Feuer fingen und brannten, ist eine Person gestorben und zahlreiche Personen mussten verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Ob der Tod der Person jedoch in direktem Zusammenhang mit dem Zugunglück steht ist noch nicht bekannt.