Energiepreise im ersten Quartal 2013 günstiger

Die Preise für Energieprodukte wie Treibstoff, Heizöl oder Erdgas sind im ersten Quartal 2013 günstiger gewesen, als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Nach Berechnungen des belgischen Preis-Observatoriums sanken die Energiepreise global um 2,8 % in der genannten Zeitspanne.

Die Kraftstoffpreise sind in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres in Belgien um 2,3 % gesunken und die Preise für Heizöl um 3,8 %. Das Preis-Observatorium gibt dazu an, dass dies eine Folge der niedrigeren Preise an den Weltmärkten ist. Beim Erdgas ist der Preisverfall besonders auffällig, denn hier sanken die Preise um 6,7 %. Die Strompreise sind hingegen in unserem Land stabil geblieben und sanken nur um minimale 0,1 %.

Der merkliche Preisrückgang für Elektrizität, der auf den höher werdenden Konkurrenzdruck im Land zurückzuführen ist, wird jedoch durch die weiterhin hohen Netz- und Vertriebskosten wieder aufgefressen.

Das Preis-Observatorium stellt fest, dass der in Belgien feststellbare Trend zu zumindest leicht rückläufigen Preisen für Energieprodukte für andere EU-Länder nicht gilt. So sind die entsprechenden Preise in den Nachbarländern im gleichen Zeitraum um durchschnittlich 2,7 % angestiegen.

Das sorgt auch dafür, dass die Inflation in unserem Land unter der in den Nachbarländern Frankreich, Deutschland oder Niederlande liegt. Konsumgüter wurden in Belgien im ersten Quartal 2013 etwa um 1,4 % teurer, während der Preisanstieg anderswo bei durchschnittlich 1,7 % lag. Das war im vergangenen Jahr genau umgekehrt, denn damals lagen die Preise für Energieprodukte in Belgien höher, als im benachbarten Ausland.