Flanderns Bauern sind wieder zuversichtlich

Der Konjunkturindex für die Landwirtschaft im belgischen Bundesland Flandern, der jedes halbe Jahr gemessen wird, ist zum dritten Mal in Folge gestiegen. Daraus wird deutlich, dass die flämischen Landwirte zuversichtlicher in die Zukunft schauen, als noch vor nicht allzu langer Zeit.

Aus dem landwirtschaftlichen Konjunktur-Barometer ist ersichtlich, dass etwa jeder dritte Landwirt innerhalb der kommenden sechs Monate investieren will. Bei den Obstbauern ist der Anteil spezifisch noch höher, denn er liegt bei 54 %.

Auch in den Bereichen Milch- und Fleischvieh steigt die Zuversicht. Für Milch werden wieder ansehnlichere Preise gezahlt und gleichzeitig sinken die Preise für Viehfutter. Im Bereich Fleischvieh stellten rund 80 % der befragten Landwirte in Flandern fest, dass die Verkaufspreise für ihre Erzeugnisse im vergangenen Halbjahr angestiegen sind. Allerdings haben die Schweinezüchter, der Ackerbau und der Anbau von Zierpflanzen im letzten halben Jahr weniger gute Ergebnisse erzielen können.

Flanderns Ministerpräsident und Landesminister für Landwirtschaft und Fischfang, Kris Peeters (CD&V) zeigt sich dennoch zufrieden mit den Ergebnissen des aktuellen LWS-Konjunkturbarometers. Peeters hofft, dass es auf Ebene der Europäischen Union innerhalb der nächsten Monate zu einem starken Abkommen bezüglich der Agrarpolitik kommen wird.