Zugunglück Wetteren: Einwohner kehren allmählich zurück

Im Laufe des Tages kehrt ein Teil der Anwohner des Unglücksorts, an dem vergangenen Mittwoch ein Güterzug mit Chemietankwaggons entgleiste und Feuer fing, in ihre Häuser zurück. 17 Familien, die in einem Umkreis von 250 m der Unglücksstelle wohnen, müssen sich noch wenigstens bis zum 18. Mai gedulden.

Die Bewohner der Hekkerstraat (großes Foto) wurden von der Feuerwehr, der Polizei und dem Zivilschutz begleitet. Sie bekamen den Rat, alle Nahrungsmittel zu entfernen und Kleidung zu waschen.

Wie viele Familien am Samstag zurückkehren werden, hängt von den vor Ort durchgeführten Messergebnissen in den Häusern ab, so der ostflämische Provinzgouverneur Jan Briers. „Der stufenweise Rückkehrplan muss strikt befolgt werden“, hieß es. Auf eigene Faust in die Wohnung des Katastrophengebiets zurückkehren ist nicht erlaubt.

17 Familien, die in einem Umkreis von 250 m der Unglücksstelle wohnen, müssen sich noch wenigstens bis zum 18. Mai gedulden.

Spätestens am Samstag in acht Tagen soll das Zugwrack entfernt worden sein, so der Feuerwehrkommandant des Chemiekonzerns BASF. Das Unternehmen stellt bei Unfällen mit Gefahrengütern seine eigene Expertise sowie Brandbekämpfungsmaterial zur Verfügung.