Wetteren: überhöhtes Tempo?

Einem ersten Untersuchungsbericht zufolge soll der Güterzug mit 87 Stundenkilometern gefahren sein, wo nur 40 km/h erlaubt waren. Ein Bremsmanöver in letzter Sekunde habe die Tankwaggons entgleisen lassen.

Dem Bericht zufolge soll der Lokführer noch ein Bremsmanöver unternommen haben, um die Geschwindigkeit zu drosseln. Dadurch seien die Tankwaggons mit den Chemikalien entgleist.

Kein Acrylnitril und keine Zyanide

Die ersten, vorläufigen Böden- und Wasserproben in Wetteren ergeben keinerlei Verunreinigungen. Die Proben wurden am 8. Mai in einem Umkreis von 100 bis 1 km zum Zugwrack genommen.

Weitere Proben zur Absicherung dieser ersten Ergebnisse sind geplant.

Bewohner oder Eigentümer innerhalb der ursprünglichen Sicherheitszone von 1 km können die Behörden (www.ovam.be) um zusätzliche Messungen bitten.